Vier Tage Stadt, ein Tag hinaus — Ostia Antica oder Tivoli.
Die ersten vier Tage entsprechen dem Vier-Tage-Plan. Der fünfte führt aus der Stadt heraus. Unsere Empfehlung ist Ostia Antica: eine fast vollständig erhaltene römische Hafenstadt mit Straßen, Läden, Bädern und einem Theater, gut vierzig Minuten mit der Bahn — und nach dem Forum Romanum der Ort, an dem man endlich versteht, wie eine römische Stadt funktioniert hat.
Antikes Rom, historisches Zentrum, Vatikan und das Südufer.
Das Südufer, ohne ein einziges Zeitfenster.
Siehe die Regenhinweise in den kürzeren Plänen.
Mit der Bahn hin, alles vor Ort zu Fuß, nachmittags zurück. Ein Tag, der sich wie ein Ausflug anfühlt und trotzdem innerhalb des Nahverkehrsnetzes bleibt.
Ab Roma Porta San Paolo neben der Metrostation Piramide fährt die Regionalbahn Richtung Ostia; die Station Ostia Antica liegt direkt gegenüber dem Ausgrabungsgelände.
Vom Eingang führt der Decumanus Maximus schnurgerade durch die Stadt. Nach wenigen Minuten steht man im römischen Theater und kann die Ränge hinaufsteigen.
Die Neptunthermen mit ihren großen Bodenmosaiken sind der Grund, warum man Ostia gesehen haben sollte — sie liegen offen und man geht darüber hinweg.
Es gibt eine Cafeteria auf dem Gelände, und am Bahnhof liegt der mittelalterliche Borgo von Ostia Antica mit ein paar Lokalen. Proviant mitzunehmen ist trotzdem keine schlechte Idee.
Der hintere Teil ist der stillste: mehrstöckige Mietshäuser, Bäckereien mit Mühlsteinen, eine erhaltene öffentliche Latrine. Hier läuft man oft minutenlang allein.
Zurück mit derselben Bahn nach Piramide. Von dort ist man mit der Metro B in zehn Minuten wieder im Zentrum.
Ostia ist eine Freifläche ohne Schatten und ohne Schutz — bei Regen tauschen. Die Alternative für einen nassen fünften Tag: Galleria Borghese am Vormittag und die Kapitolinischen Museen am Nachmittag.
Was man vorher wissen sollte, damit unterwegs nichts hakt.
Zwei Weltkulturerbestätten an einem Ort — die Villa Adriana des Kaisers Hadrian und die Renaissance-Villa d’Este mit ihren Wasserspielen. Beide zusammen füllen den Tag vollständig; sie liegen nicht nebeneinander, zwischen ihnen liegt eine Busfahrt.
Technisch geht es: mit dem Schnellzug gut eine Stunde nach Neapel, dann weiter nach Pompeji. Praktisch ist es ein Tag mit vier Stunden Fahrt und ständigem Blick auf die Uhr. Wer Pompeji sehen will, sollte eine Nacht in Neapel bleiben — sonst lieber Ostia Antica.
Zwei verschiedene Orte an derselben Bahnlinie: Ostia Antica ist die Ausgrabung, Ostia Lido der Strand von Rom. Wer die falsche Station nimmt, steht am Meer statt in der Antike.