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Tagesplan · Paris

Paris in zwei Tagen

Das lange Wochenende, das sich lohnt — zwei Tage, zwei Linien, kein Hetzen.

2 Tage 13 Programmpunkte Zuletzt geprüft: August 2026

Zwei Tage, zwei Linien: Am ersten Tag die Seine-Achse von der Île de la Cité nach Saint-Germain, am zweiten von den Tuilerien nach Montmartre. Beide Tage laufen fast vollständig zu Fuß — die Metro braucht man nur einmal.

Tag 1

Île de la Cité, Latin Quarter, Saint-Germain

Die Seine-Achse

Eine Linie von der Insel nach Westen, immer am Wasser entlang. Kein Weg über zwanzig Minuten.

Frühstück

Boulangerie im Viertel

Ein Croissant und ein Café am Tresen, im Stehen. So frühstückt Paris, und es kostet ein Drittel dessen, was der Sitzplatz kostet.

20 Minuten
Vormittags

Île de la Cité und Notre-Dame

Die Kathedrale ist seit Dezember 2024 wieder geöffnet. Der Andrang ist hoch — ohne Zeitfenster über die offizielle Seite steht man lange.

1,5 Stunden
Mittags

Sainte-Chapelle

Zwei Minuten weiter, und für viele der stärkere Eindruck: fünfzehn Meter hohe Glasfenster aus dem 13. Jahrhundert. Bei Sonne am eindrucksvollsten.

45 Minuten
Mittagessen

Latin Quarter

Über die Brücke ins fünfte Arrondissement. Die Rue Mouffetard und die Straßen um die Sorbonne sind voll kleiner Lokale.

1 Stunde
Nachmittags

Jardin du Luxembourg

Der Park, in dem Paris sich hinsetzt. Stühle stehen frei herum, man nimmt sich einen und stellt ihn dorthin, wo man will.

1 Stunde
Später Nachmittag

Saint-Germain-des-Prés

Buchläden, Galerien, die alten Cafés. Von hier sind es zehn Minuten zu Fuß zurück an die Seine.

1,5 Stunden
Abends

Abendessen und Seine bei Nacht

Nach dem Essen über eine der Brücken laufen. Ab Einbruch der Dunkelheit blinkt der Eiffelturm zur vollen Stunde fünf Minuten lang.

Offen
Wenn es regnet

Bei Regen mehr Zeit in Sainte-Chapelle und Notre-Dame, danach ins Musée de Cluny — Mittelalter, überschaubar, zehn Gehminuten entfernt.

Tag 2

Louvre, Tuilerien, Montmartre

Von der Mitte auf den Hügel

Vormittags ein Museum, nachmittags eine Achse durch die Mitte, abends der Hügel. Die einzige Metrofahrt des Wochenendes.

Früh

Louvre, erster Zeitfenster-Slot

Reservierung mit Zeitfenster. Dienstags geschlossen. Wer um neun drin ist, hat zwei ruhige Stunden, bevor es voll wird.

2,5 bis 3 Stunden
Mittags

Jardin des Tuileries

Direkt vor dem Museum. Ein Sandweg, Bassins, Stühle — die richtige Pause nach zwei Stunden Parkett.

45 Minuten
Mittagessen

Rue Montorgueil

Fußgängerstraße mit Markt, Cafés und der ältesten Patisserie der Stadt. Fünfzehn Minuten zu Fuß von den Tuilerien.

1 Stunde
Nachmittags

Palais Royal und Passagen

Der Innenhof mit den gestreiften Säulen und danach die überdachten Galerien aus dem 19. Jahrhundert — Passage Vivienne, Galerie Colbert.

1 Stunde
Später Nachmittag

Metro nach Montmartre

Die einzige längere Fahrt. Oben angekommen, läuft man wieder.

25 Minuten
Abends

Montmartre und Sacré-Cœur

Auf den Stufen vor der Basilika sitzen alle, und zu Recht: Von hier sieht man die Stadt flach werden. Danach die Gassen hinter der Kirche, weg vom Place du Tertre.

2 Stunden
Wenn es regnet

Der Louvre füllt bei Regen einen halben Tag. Alternative für den Nachmittag: die überdachten Passagen — sie sind genau dafür gebaut.

Praktisches

Was man vorher wissen sollte, damit unterwegs nichts hakt.

Was vorher gebucht sein muss

Louvre mit Zeitfenster; Notre-Dame mit kostenlosem Zeitfenster über die offizielle Seite. Beides ist an Wochenenden regelmäßig ausgebucht.

Ändert sich häufiger — Stand 1.8.2026.

Der Louvre ist dienstags zu

Wer Dienstag in Paris ist, dreht den Plan um und nimmt stattdessen das Musée d’Orsay — das ist montags geschlossen.

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