Vier Tage Stadt, ein Tag raus — Greenwich, die Harry-Potter-Studios oder Windsor.
Die ersten vier Tage entsprechen dem Vier-Tage-Plan. Der fünfte ist der einzige, für den man die Innenstadt verlässt. Die Empfehlung ist Greenwich: Es gehört zu London, man fährt mit dem Boot hin, und es hat Schiff, Sternwarte, Park und Markt an einem Ort. Wer Kinder dabei hat oder Harry Potter liebt, tauscht diesen Tag gegen die Studio Tour — die füllt ihn ganz allein.
Westminster, die City, die Museen und der Westen mit Kensington und Notting Hill.
Das offizielle London, abends das West End.
Die City und das Südufer.
Museen und die Viertel drum herum.
Der Westen mit einem kostenlosen Museum und einem Nachmittag im Grünen.
Siehe die Regenhinweise in den beiden kürzeren Plänen.
Mit dem Boot flussabwärts, alles vor Ort zu Fuß, mit der DLR zurück. Ein Tag, der sich wie ein Ausflug anfühlt, ohne London zu verlassen.
Die Fahrt ab Westminster oder Tower Pier ist der halbe Ausflug: Man sieht die Stadt vom Wasser, kommt an Canary Wharf vorbei und legt direkt neben der Cutty Sark an. Pay as you go gilt auf diesen Booten.
Der letzte erhaltene Teeklipper, aufgebockt in einem Glasrahmen, sodass man unter dem Rumpf hindurchlaufen kann. Eintritt kostet.
Eine überdachte Markthalle mitten im Ort, mit Essensständen und Kunsthandwerk. Kurze Wege, und man sitzt danach direkt am Park.
Der Aufstieg durch den Park zum Royal Observatory ist steil und kurz. Oben steht man auf dem Nullmeridian und hat den besten Blick auf die Türme von Canary Wharf, die direkt gegenüber am Fluss stehen.
Am Fuß des Parks, ohne Eintritt. Für alle, die noch Kraft haben — sonst ist der Blick von oben ein guter Schlusspunkt.
Ab Cutty Sark fährt die DLR nach Bank oder Tower Gateway — schneller als das Boot und mit Blick von oben durch Canary Wharf. Letzter Abend dann im Zentrum.
Greenwich lebt vom Park und vom Blick. Bei Dauerregen lieber tauschen: die Harry-Potter-Studio-Tour ist komplett überdacht, oder ein weiterer Museumstag im Zentrum.
Was man vorher wissen sollte, damit unterwegs nichts hakt.
Die Studios liegen in Leavesden, rund zwanzig Meilen nordwestlich, und sind kein Programmpunkt für zwischendurch: Mit An- und Rückreise geht ein ganzer Tag drauf. Tickets sind nur mit festem Zeitfenster und oft Wochen im Voraus ausverkauft.
Windsor Castle ist mit dem Zug ab Paddington in gut einer halben Stunde zu erreichen und der einfachste Tagesausflug aus London. Lohnt vor allem, wenn man Schlösser mag — die Stadt selbst ist schnell gesehen.
Auf den Linienbooten auf der Themse gilt kontaktloses Bezahlen. Es ist teurer als die Tube und zählt anders in die Deckelung — das ist es aber wert, weil man dafür die Stadt vom Wasser sieht.