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Tagesplan · London

London in drei Tagen

Die drei Gegenden, die zusammen ein ganzes London ergeben — Westminster, die City und die Museen.

3 Tage 18 Programmpunkte Zuletzt geprüft: August 2026

Drei Gegenden, drei Tage: Westminster mit dem Südufer, die City mit Tower und Borough Market, und der Museumsblock zwischen Bloomsbury und Covent Garden. Zwischen den Programmpunkten eines Tages liegen nie mehr als zwanzig Gehminuten — das ist der ganze Trick an einem London-Plan.

Tag 1

Westminster, St James’s Park, South Bank

Das offizielle London

Eine Schleife: am Nordufer nach Westen, durch den Park zum Palast, zurück über den Trafalgar Square und dann über die Brücke aufs Südufer.

Vormittags

Westminster Abbey und der Parlamentsplatz

Aussteigen an der Station Westminster — man kommt direkt unter dem Elizabeth Tower heraus. Die Abtei kostet Eintritt und braucht anderthalb Stunden; wer sie auslässt, sieht Big Ben, das Parlament und den Platz in zwanzig Minuten.

30 Minuten bis 2 Stunden
Späterer Vormittag

St James’s Park

Der schönste der königlichen Parks, mit Pelikanen und einem Blick von der Brücke über den See, der zum Palast auf der einen und nach Whitehall auf der anderen Seite geht.

45 Minuten
Mittags

Buckingham Palace von außen

Der Palast ist von außen in zehn Minuten erledigt. Die Wachablösung findet nicht täglich statt — den Termin am selben Morgen auf der offiziellen Seite der Household Division prüfen, sonst steht man umsonst.

30 Minuten
Mittagessen

Zurück Richtung Trafalgar Square

Die Mall hinunter durch den Admiralty Arch. Rund um St Martin-in-the-Fields und in den Seitenstraßen Richtung Covent Garden findet man mittags gut zu essen.

1 Stunde
Nachmittags

National Gallery

Ständige Sammlung ohne Eintritt, direkt am Trafalgar Square. Zwei Stunden für die Räume mit van Eyck, Turner und den Impressionisten reichen — mehr schafft niemand am Stück.

2 Stunden
Später Nachmittag

Über die Westminster Bridge aufs Südufer

Von der Brücke aus hat man den Blick auf das Parlament, für den andere ein Ticket kaufen. Danach am Wasser entlang nach Osten: London Eye, County Hall, Southbank Centre.

1,5 Stunden
Abends

West End

Vom Südufer über die Hungerford-Fußgängerbrücke zurück und ins Theaterviertel. Wer ins Musical will, isst vorher in Chinatown oder in Soho — zwischen Vorhang und Hunger liegen sonst zu wenige Minuten.

Offen
Wenn es regnet

Bei Regen den Park kürzen und stattdessen länger in der National Gallery bleiben. Die Portrait Gallery liegt zwei Minuten weiter und ist ebenfalls ohne Eintritt.

Tag 2

St Paul’s, Tate Modern, Borough Market, Tower

Die City und das Südufer

Eine gerade Linie nach Osten, zweimal über die Themse. Alles zu Fuß, insgesamt rund vier Kilometer über den ganzen Tag verteilt.

Vormittags

St Paul’s Cathedral

Die Kuppel von Christopher Wren. Der Eintritt kostet, und der Aufstieg in die Galerien ist der eigentliche Grund: die Whispering Gallery innen, die Stone und die Golden Gallery außen mit Blick über die City.

1,5 Stunden
Mittags

Millennium Bridge und Tate Modern

Über die Fußgängerbrücke direkt auf das ehemalige Kraftwerk zu — der beste Anmarsch auf ein Museum in dieser Stadt. Die Sammlung ist ohne Eintritt, Sonderausstellungen kosten.

2 Stunden
Mittagessen

Borough Market

Fünfzehn Gehminuten flussabwärts. Montags geschlossen; unter der Woche isst man in Ruhe, samstags steht man. Man isst sich quer durch die Stände statt an einem Tisch.

1 Stunde
Nachmittags

Am Südufer weiter zur Tower Bridge

Vorbei am Shakespeare’s Globe, an der HMS Belfast und dem Rathaus. Die Tower Bridge überquert man zu Fuß — die Aussicht ist kostenlos, das begehbare Glasdeck kostet extra.

1 Stunde
Später Nachmittag

Tower of London

Auf der Nordseite der Brücke. Rechnet mit zweieinhalb bis drei Stunden: Kronjuwelen, White Tower, die Raben. Tickets vorab, sonst steht man in der Kasse statt in der Burg.

3 Stunden
Abends

Abendessen in der City oder zurück ins Zentrum

Die City ist abends still — nach Feierabend gehen die Leute nach Hause. Für ein Abendessen fährt man drei Stationen zurück, oder man bleibt in einem der historischen Pubs rund um die Fleet Street.

Offen
Wenn es regnet

Der Tag hält Regen gut aus: St Paul’s, Tate Modern und der Tower sind größtenteils drinnen, und der Borough Market ist überdacht. Nur die beiden Brücken sind nass.

Tag 3

British Museum, Covent Garden, Soho

Museen und Viertel

Vormittags das größte Museum der Stadt, nachmittags die Viertel drum herum — Bloomsbury, Covent Garden, Soho liegen in Gehweite zueinander.

Früh

British Museum

Ohne Eintritt, ein kostenloses Zeitfenster über die offizielle Seite wird empfohlen. Zwei Sammlungen aussuchen und den Rest lassen — der Great Court mit dem Glasdach ist für sich schon ein Programmpunkt.

2,5 Stunden
Mittagessen

Bloomsbury oder Seven Dials

Zehn Gehminuten nach Süden liegt Seven Dials mit kleinen Läden und Lokalen; Covent Garden schließt direkt daran an.

1 Stunde
Nachmittags

Covent Garden

Die alte Markthalle, die Straßenkünstler auf der Piazza, die Arkaden. Touristisch, aber die Halle selbst lohnt den Blick — und rundherum wird es in zwei Straßen wieder ruhig.

1,5 Stunden
Später Nachmittag

Soho und Chinatown

Nach Westen über die Charing Cross Road: Plattenläden, Bars, die Gassen um den Berwick Street Market, und dahinter die Tore von Chinatown.

1,5 Stunden
Abends

Letzter Abend im West End

Wenn am ersten Abend kein Musical war: Heute an der Tageskasse am Leicester Square nach Restkarten fragen. Sonst ein langes Abendessen — Soho hat davon mehr als jedes andere Viertel.

Offen
Wenn es regnet

Ein Regentag ändert an diesem Tag fast nichts. Wer noch mehr drinnen braucht: Die National Portrait Gallery und die Somerset House liegen beide auf dem Weg.

Praktisches

Was man vorher wissen sollte, damit unterwegs nichts hakt.

Was vorher gebucht sein muss

Tower of London und St Paul’s mit Zeitfenster. Das British Museum ist kostenlos, empfiehlt aber ein kostenloses Zeitfenster. Musicals im West End lohnen vorab, wenn es ein bestimmter Titel sein soll.

Ändert sich häufiger — Stand 1.8.2026.

Borough Market ist montags zu

Wer Montag in London ist, dreht Tag zwei und drei und isst stattdessen in der Nähe der Tate Modern zu Mittag.

Bezahlen im Nahverkehr

Eine kontaktlose Karte oder das Handy genügt. Immer mit demselben Gerät ein- und auschecken; der Tages- und der Wochendeckel greifen automatisch.

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