Die drei Gegenden, die zusammen ein ganzes London ergeben — Westminster, die City und die Museen.
Drei Gegenden, drei Tage: Westminster mit dem Südufer, die City mit Tower und Borough Market, und der Museumsblock zwischen Bloomsbury und Covent Garden. Zwischen den Programmpunkten eines Tages liegen nie mehr als zwanzig Gehminuten — das ist der ganze Trick an einem London-Plan.
Eine Schleife: am Nordufer nach Westen, durch den Park zum Palast, zurück über den Trafalgar Square und dann über die Brücke aufs Südufer.
Aussteigen an der Station Westminster — man kommt direkt unter dem Elizabeth Tower heraus. Die Abtei kostet Eintritt und braucht anderthalb Stunden; wer sie auslässt, sieht Big Ben, das Parlament und den Platz in zwanzig Minuten.
Der schönste der königlichen Parks, mit Pelikanen und einem Blick von der Brücke über den See, der zum Palast auf der einen und nach Whitehall auf der anderen Seite geht.
Der Palast ist von außen in zehn Minuten erledigt. Die Wachablösung findet nicht täglich statt — den Termin am selben Morgen auf der offiziellen Seite der Household Division prüfen, sonst steht man umsonst.
Die Mall hinunter durch den Admiralty Arch. Rund um St Martin-in-the-Fields und in den Seitenstraßen Richtung Covent Garden findet man mittags gut zu essen.
Ständige Sammlung ohne Eintritt, direkt am Trafalgar Square. Zwei Stunden für die Räume mit van Eyck, Turner und den Impressionisten reichen — mehr schafft niemand am Stück.
Von der Brücke aus hat man den Blick auf das Parlament, für den andere ein Ticket kaufen. Danach am Wasser entlang nach Osten: London Eye, County Hall, Southbank Centre.
Vom Südufer über die Hungerford-Fußgängerbrücke zurück und ins Theaterviertel. Wer ins Musical will, isst vorher in Chinatown oder in Soho — zwischen Vorhang und Hunger liegen sonst zu wenige Minuten.
Bei Regen den Park kürzen und stattdessen länger in der National Gallery bleiben. Die Portrait Gallery liegt zwei Minuten weiter und ist ebenfalls ohne Eintritt.
Eine gerade Linie nach Osten, zweimal über die Themse. Alles zu Fuß, insgesamt rund vier Kilometer über den ganzen Tag verteilt.
Die Kuppel von Christopher Wren. Der Eintritt kostet, und der Aufstieg in die Galerien ist der eigentliche Grund: die Whispering Gallery innen, die Stone und die Golden Gallery außen mit Blick über die City.
Über die Fußgängerbrücke direkt auf das ehemalige Kraftwerk zu — der beste Anmarsch auf ein Museum in dieser Stadt. Die Sammlung ist ohne Eintritt, Sonderausstellungen kosten.
Fünfzehn Gehminuten flussabwärts. Montags geschlossen; unter der Woche isst man in Ruhe, samstags steht man. Man isst sich quer durch die Stände statt an einem Tisch.
Vorbei am Shakespeare’s Globe, an der HMS Belfast und dem Rathaus. Die Tower Bridge überquert man zu Fuß — die Aussicht ist kostenlos, das begehbare Glasdeck kostet extra.
Auf der Nordseite der Brücke. Rechnet mit zweieinhalb bis drei Stunden: Kronjuwelen, White Tower, die Raben. Tickets vorab, sonst steht man in der Kasse statt in der Burg.
Die City ist abends still — nach Feierabend gehen die Leute nach Hause. Für ein Abendessen fährt man drei Stationen zurück, oder man bleibt in einem der historischen Pubs rund um die Fleet Street.
Der Tag hält Regen gut aus: St Paul’s, Tate Modern und der Tower sind größtenteils drinnen, und der Borough Market ist überdacht. Nur die beiden Brücken sind nass.
Vormittags das größte Museum der Stadt, nachmittags die Viertel drum herum — Bloomsbury, Covent Garden, Soho liegen in Gehweite zueinander.
Ohne Eintritt, ein kostenloses Zeitfenster über die offizielle Seite wird empfohlen. Zwei Sammlungen aussuchen und den Rest lassen — der Great Court mit dem Glasdach ist für sich schon ein Programmpunkt.
Zehn Gehminuten nach Süden liegt Seven Dials mit kleinen Läden und Lokalen; Covent Garden schließt direkt daran an.
Die alte Markthalle, die Straßenkünstler auf der Piazza, die Arkaden. Touristisch, aber die Halle selbst lohnt den Blick — und rundherum wird es in zwei Straßen wieder ruhig.
Nach Westen über die Charing Cross Road: Plattenläden, Bars, die Gassen um den Berwick Street Market, und dahinter die Tore von Chinatown.
Wenn am ersten Abend kein Musical war: Heute an der Tageskasse am Leicester Square nach Restkarten fragen. Sonst ein langes Abendessen — Soho hat davon mehr als jedes andere Viertel.
Ein Regentag ändert an diesem Tag fast nichts. Wer noch mehr drinnen braucht: Die National Portrait Gallery und die Somerset House liegen beide auf dem Weg.
Was man vorher wissen sollte, damit unterwegs nichts hakt.
Tower of London und St Paul’s mit Zeitfenster. Das British Museum ist kostenlos, empfiehlt aber ein kostenloses Zeitfenster. Musicals im West End lohnen vorab, wenn es ein bestimmter Titel sein soll.
Wer Montag in London ist, dreht Tag zwei und drei und isst stattdessen in der Nähe der Tate Modern zu Mittag.
Eine kontaktlose Karte oder das Handy genügt. Immer mit demselben Gerät ein- und auschecken; der Tages- und der Wochendeckel greifen automatisch.