Vier Tage Stadt, ein Tag hinaus — Montserrat oder Sitges.
Die ersten vier Tage entsprechen dem Vier-Tage-Plan. Der fünfte führt aus der Stadt. Unsere Empfehlung ist Montserrat: Das Bergmassiv sieht aus wie von Gaudí entworfen — tatsächlich war es umgekehrt, die Felsformen haben ihn beeinflusst. Wer schon zweimal in Barcelona war oder mit Kindern reist, nimmt stattdessen Sitges.
Gaudí, Altstadt und Meer, die beiden Höhen, der Osten.
Der Osten und das Wasser, ohne ein einziges Ticket.
Siehe die Regenhinweise in den kürzeren Plänen.
Mit der Bahn hin, oben zu Fuß, nachmittags zurück. Der Weg hinauf ist Teil des Ausflugs.
Die Linie R5 fährt vom Bahnhof unter der Plaça Espanya Richtung Manresa. Nach gut einer Stunde steigt man um — entweder in die Zahnradbahn oder in die Seilbahn.
Oben liegt das Benediktinerkloster mit der Basilika und der Schwarzen Madonna. Der Andrang konzentriert sich auf die Mittagsstunden — wer früh oben ist, hat die Basilika fast für sich.
Die Escolania, einer der ältesten Knabenchöre Europas, singt an Wochentagen mittags in der Basilika. Termine ändern sich und Ferienzeiten fallen aus — vor der Fahrt auf der Klosterseite nachsehen.
Es gibt Selbstbedienung und ein Restaurant. Proviant mitzunehmen ist die günstigere und oft schönere Variante — es gibt genug Stellen mit Aussicht.
Zwei Standseilbahnen führen weiter: eine hinauf zum Sant Joan, eine hinunter zur Santa Cova. Oben beginnen Wege mit Blick über das ganze Massiv — hier wird aus dem Ausflug eine Wanderung.
Mit derselben Verbindung zurück zur Plaça Espanya. Für den letzten Abend bietet sich Poble-sec an — es liegt gleich nebenan.
Montserrat ist ein Bergmassiv; bei Regen und Nebel sieht man nichts. Dann tauschen: Sitges ist bei schlechtem Wetter ebenfalls schwach — besser ein weiterer Stadttag mit Picasso-Museum und Nationalmuseum.
Was man vorher wissen sollte, damit unterwegs nichts hakt.
Das Städtchen südlich von Barcelona ist mit dem Regionalzug in gut vierzig Minuten erreichbar: schöne Altstadt am Meer, breite Strände, eine Kirche auf einem Felsen über dem Wasser. Der bessere Ausflug für Familien und für alle, die einen echten Strandtag wollen.
Eine knappe Bahnstunde nach Norden: mittelalterliche Altstadt, ein gut erhaltenes jüdisches Viertel und farbige Häuser am Fluss. Lohnt für alle, die Städte mögen — nicht für einen Strandtag.
Das Dalí-Theater-Museum ist sehenswert, aber Figueres selbst ist schnell gesehen. Als eigener Tagesausflug ist es viel Fahrt für wenig Ort — sinnvoll wird es in Kombination mit Girona, das auf demselben Weg liegt.