Gaudí an einem Tag, Altstadt und Meer am anderen — mehr geht ehrlicherweise nicht.
Zwei Tage, zwei Achsen: Am ersten Tag die Gaudí-Achse im Eixample, am zweiten die Altstadt von der Kathedrale hinunter ans Meer. Beide Tage sind fast vollständig Fußwege — die Metro braucht man morgens zur Sagrada Família und abends zurück.
Vom größten Bau der Stadt eine gerade Linie durch das Eixample nach Westen — und abends hinauf ins Viertel Gràcia.
Der Eintritt läuft über feste Zeitfenster; gebucht wird auf sagradafamilia.org. Das Grundticket kostet 26 Euro und schließt die Audioguide-App ein, mit Turmzugang 36 Euro. Für Kinder unter elf Jahren ist der Eintritt frei.
Von der Basilika nach Südwesten: Das Blockraster mit den abgeschrägten Ecken ist selbst die Sehenswürdigkeit. Rund 25 Minuten bis zur Passeig de Gràcia.
Rund um die Passeig de Gràcia ist es teuer. Zwei Straßen westlich, Richtung Sant Antoni, wird es besser und günstiger.
Der Besuch dauert nach Angaben des Hauses etwa eine Stunde und fünfzehn Minuten, Einlass von 9 bis 19.45 Uhr, Grundpreis ab 29 Euro. Wer vorab bucht, spart laut Haus bis zu fünfzehn Euro pro Person. Kinder bis zwölf frei.
Fünf Gehminuten weiter nördlich. Das Standardticket „La Pedrera Essential“ kostet 29 Euro, die Abendvariante „Sunset“ 25 Euro. Der eigentliche Grund ist das Dach mit den helmartigen Kaminen.
Vom Eixample nach Norden ins ehemals eigenständige Dorf Gràcia: kleine Plätze, Bars, kaum Reisegruppen. Der beste Abend des Tages und zwanzig Gehminuten entfernt.
Ein guter Regentag: Sagrada Família, Casa Batlló und Casa Milà sind größtenteils innen. Nur das Dach der Pedrera wird nass — bei Regen dort die Ausstellung im Dachgeschoss länger ansehen.
Eine Linie bergab: von der Kathedrale durch die Gassen, über El Born zum Hafen und weiter an den Strand.
Vor zehn Uhr sind die Gassen leer. Von der Kathedrale durch die Carrer del Bisbe mit der überdachten neugotischen Brücke — der meistfotografierte Winkel der Altstadt und morgens menschenleer.
Östlich der Via Laietana beginnt El Born: engere Gassen, kleinere Läden, und mit Santa Maria del Mar die schönste Kirche der Stadt — schlicht, hoch, kostenlos zugänglich außerhalb der Führungszeiten.
Hier ist die Dichte an guten Adressen am höchsten. An der Theke isst man ohne Reservierung.
Vom Born sind es fünfzehn Gehminuten zum Hafen und weitere zehn ins alte Fischerviertel. Dahinter beginnt der Stadtstrand — kein Badeurlaub, aber ein echter Strand direkt an der Metro.
Direkt an der Strandpromenade zahlt man die Aussicht mit. Zwei Straßen landeinwärts in der Barceloneta oder zurück im Born isst man besser.
Bei Regen den Strand streichen und stattdessen ins Picasso-Museum im Born — es liegt direkt am Weg und füllt zwei Stunden.
Was man vorher wissen sollte, damit unterwegs nichts hakt.
Sagrada Família mit Zeitfenster, Casa Batlló und Casa Milà. Alle drei sind an starken Tagen ausverkauft, und bei der Casa Batlló ist die Vorausbuchung nach Angaben des Hauses deutlich günstiger.
Er liegt oben am Berg und braucht mit An- und Rückweg gut einen halben Tag. Bei zwei Tagen geht das nur auf Kosten von etwas anderem.
In der Metrolinie 3, an der Rambla und am Strand wird gestohlen. Nicht dramatisch, aber real: Tasche vorne tragen, Handy nicht auf den Tisch legen.